Internationale Wochen gegen Rassismus

Unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden vom 16. bis 29. März 2026 die internationalen Aktionswochen statt.  Ziel ist es, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung zu setzen und Solidarität mit Betroffenen zu zeigen. 

Viele glauben, Rassismus habe mit dem Nationalsozialismus aufgehört. Das ist natürlich nicht richtig. So zeigt der Diskriminierungs- und Rassismus-Bericht 2026, dass 25 % der Schwarzen und 17 % der muslimischen Personen in Deutschland mindestens monatlich offen diskriminiert, etwa durch Beleidigungen und Bedrohungen. 32 % bzw. 33 % berichten von solchen Erlebnissen in den zurückliegenden zwölf Monaten. Noch häufiger sind Angaben zu subtiler Diskriminierung, etwa unfreundliche Behandlung, ignoriert oder nicht ernst genommen zu werden. Knapp zwei Drittel (63 %) der Schwarzen Befragten berichten, solche Erfahrungen mindestens monatlich zu machen. Bei nicht rassistisch markierten Personen liegt dieser Anteil bei 26 %.

Plakat-Aktion in Remagen von Migrationsbeirat und Weltladen

Auch in Remagen beteiligten sich Menschen an der Aktion: So fanden am 12.03. eine Lesung von Sarah Vecera („Wie ist Jesus weiß geworden?“), am 16.03. eine Lesung von Dr. Özgür Ötzvatan und am 25.03. eine Veranstaltung gegen Rassismus der Schüler*innen in der IGS statt. Der Migrationsbeirat und der Weltladen verteilten außerdem Plakate in der Innenstadt, um auf die Würde aller Menschen aufmerksam zu machen.

v.l.n.r.: Dr. Eva Weltzien-Rattunde, stellvertretende Vorsitzende Migrationsbeirat, Serdar Nasiroglu, Vorsitzender Migrationsbeirat. und Walburga Greiner, Sprecherin Weltladen. (Foto: Bettina Fellmer)


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